nacht zeugs

habe geträumt, daß ich bei einer freundin zu besuch bin… ihre wohnung ist riesengroß, gewaltig, mit garten und überall tieren. ich bin im bad und um mich kreucht und fleucht es, eidechsen, meerschweinchen, und der raum fühlt sich an wie offen, voll licht.

einer von mehreren setsamen und erotisch konnotierten träumen in der letzten zeit. immer dann, wenn ich lange schlafe und also die gelegenheit zum ausgedehnten verarbeiten habe. dieser hier war ebenfalls beunruhigend, aber ich bevorzuge ihn vor dem, in dem man mir den bauch aufschneiden und den blinddarm rausoperieren wollte, und ich spürte schon meinen bauch wegen der betäubung nicht mehr, wohl aber den schrecken, weil die weisen frauen/ wilddruden mich gleich aufschneiden würden.

es kommen in den träumen eine menge frauen vor. meine mutter, meine großmutter, diese freundin, die weisen frauen/ wilddruden, begegnungen nebenbei. und tiere auch, keine der tiere, die mir nur nervosität signalisieren, wie spinnen und wespen, sondern ganz viele andere kleine tiere eben, mit denen ich gar nicht unbedingt überhaupt was zu tun hatte bisher. kann aber auch sein, daß das an der freundin liegt, bei der all das spielte, in deren realem zimmer die hamster durch große käfige rennen. (jetzt weißt du, daß du das bist, hallo! :))

draußen regnet es ganz schön.

ich beobachte viele interessante dinge.

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nachtrag

was praktisch an der seriellen monogamie ist: wenn ein partner nicht mehr aktuell ist, kann man danach streben, sobald man sich erholt hat, einen neuen als ersatz zu finden. der dann im prinzip die gleiche stelle ausfüllt, an der der alte partner vorher stand.

für mich ist das eine stelle, auf der steht halt a drauf, und kommt nur a rein. und was mir bleibt ist eine leerstelle, null, ur. was soll ich damit, diese stelle mit neuem füllen zu wollen.

narr. rauschen. offener raum, nicht nur außen sondern auch innen,

ich glaube, das wird hart werden.

puzzles

es gibt vieles zu sagen, das ich nicht in einen resonanzfreien raum schreien möchte. und dem die linearität der seite nicht zwangsläufig schaden zufügt.

orakel, die sich mir bisher nicht mitgeteilt haben, eröffnen sich mir alle auf einmal: hier, neues tarot, das erste mal sinnvolle ideen zum deuten parat.

dort, sprache der runen, die wirklich für mich immer genau das waren, was der name so sagt, geheimnisse. elitemysterien dieser art naturreligiöser und heid_innen, die vertreten man müsse bücher um bücher lesen, um sich einer tradition, einem glauben oder der zauberei annähern zu können. nur, für mich funktionierte das auf diese weise nie. lesen, ja, aber nicht, weil dies oder jenes subkultur-kanonisch ist, oder weil es auf einem bestimmten platz in der liste steht. sondern wenn, dann weil es gerade paßt, die puzzleteile an ihre stelle fallen.

puzzles, also transformative werke beziehungsweise intertextklumpen sagen ohnehin mehr über ’spiritualität‘ (für mich), als diese reinen lehren, die angeblich zurückgehen bis hunderttausend jahre vor christus. das ist mir doch egal. niemand erinnert sich wirklich, höchstens unsere bäuche, und die können dir ganz deutlich sagen, daß du das in dich reinstopfen solltest, was verfügbar ist und was dir gut tut (ist meist auch das, was anderen gut tut), und nicht das, was auf der speisekarte zusammengestellt wurde.

jetzt, vielleicht weil ich in transition bin, melden sich symbolsysteme auf einer ganz neuen ebene bei mir. hungere ich nach ihnen?

ich wollte über die gründe reden, aus denen ich tatsächlich hierher gekommen bin undsoweiter, aber das tut weh und ich bin zu müde dafür und muß noch meine reisetasche, die echte physische, packen. später.