pausen-post, die erste

jetzt erinner ich mich schonwieder kaum mehr daran, wie das nochmal ging, also müssen meine finger sich erinnern.

und da klingelt das telefon, ich gehe rüber ins andere büro, sage professionelle dinge auf mehr oder minder professionelle art, und es ist wirklich gut, daß es diesen winzigen bereich gibt, in dem ich wenigstens weiß, welche antwort ich geben kann. weil es eben fristen gibt, und namen auf listen stehen. listen, in deren perfektionierung ich über gebühr zeit stecke, weil ich die zeit ja habe und ihre existenz mich beuruhigt. von unten schallt die immer gleiche musik. wenn ich hier besucherin wäre, würde ich rückwärts wieder rausgehen, wenn ich diese songs schon wieder hören würde, jeden tag.

pause, da kann ich legitim am computer sitzen und über dinge tippen, die mich interessieren. was interessiert mich? meine sich wichtig nehmenden beiträge zu irgendwas, zur blogosphäre oder so ähnlich, die versinken meistens in meinem gehirn, weil ich komischerweise nie die ruhe oder den mut finde, sie zu schreiben.

ich möchte mal sagen, ich verstehe das nicht so richtig. gar nicht darüber nachdenken, daß wenn ich in die tiefe gehe ich bestimmt eine gute erklärung für alles finden kann. sondern einfach stehenbleiben auf diesem anfängerplatz: also, wie geht das jetzt? und warum so, und nicht anders?

ich möchte meine energie nach außen lenken und meine fähigkeit zum aufstellen zielgenauer theorien zur diskussion von dingen nutzen, und nicht, um mehr schrift, mehr erklärungen, mehr warnschilder auf meinen eigenen, ich weiß nicht, ideellen körper oder so zu schreiben. geht das? das fühlt sich an wie der versuch, auf morastigen bodensatz mit auf der oberfläche treibenden leichen ein standfestes gebäude zu bauen.

ich möchte überhaupt nicht, daß das jemand liest, oder? deshalb höre ich auf, wenn es spannend wird, und ziehe um, wenn die zuschauer sich mehren und jemand auf mich zu achten beginnt.

pause vorbei.

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