Blick mit andrem Auge

In der letzten (längeren) Zeit beschwere ich mich ja andauernd, daß ich so viel Zeit meines Lebens „verschwendet“ habe, weil ich während dieser Zeit nicht so recht getan, sondern hauptsächlich gedacht habe.

Aber es könnte ja auch sein, daß ich es wie beim Schreiben meiner wissenschaftlichen Arbeiten gemacht habe:  Zuerst mindestens die Hälfte der zur Verfügung stehenden Zeit recherchiert und überlegt und konzeptioniert und verworfen. Und dann geschrieben, wo die wirklich spannenden Gedanken bei mir erst entstehen.

Also wäre ich dann jetzt in der Phase, wo ich zu machen anfangen kann, weil der Großteil der Basisrecherche hinter mir liegt. Und in meinem Sumpf von Gedächtnis alles sich niedergelassen hat, darauf wartend, als Matsch auf Landschaften und Leinwände geworfen zu werden.

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