400 stream

so ohne figuren oder thema ins leere zu springen und ich kann die löschtaste backspace abschalten dann rennt alles umso schneller gen autobahn gen lange straßen mit musik der doors gen größere autos als unsere und motelzimmer bekannt aus geschichten.
dabei der weg der suchbegriffe: kein schritt ist linear, es ist das hüpfspiel auf dem schulhof ohne linien, die die füße umgeben, kreide auf der straße und auf den stöcken, um die die lager sich immer wiederkehrende kämpfe liefern. ich frage mich, warum eigentlich stöcke, was ist daran das magische und bedeutungsvolle, daß man sie unter der theke verstecken, in zwei brechen oder sich gegenseitig so lange damit schlagen muß, bis einer aufgegeben hat.
heute eine frau auf der leinwand, die man dann in rüstung sehen konnte, die sie ohne eine freundin gar nicht hätte anziehen können, aber die freundin sah man irgendwie nie. warum haben frauen in historienfilmen zwar immer dienerinnen, aber keine freundinnen? weil die helden ja auch immer nur niedriger rangige sidekicks haben, die ihnen nicht die show stehlen können?
wo bleiben meine teamgeschichten?
außer der pierce fällt mir immernoch kaum jemand ein, der sie erzählt. dabei gibt es rollenspielgruppen, parteien und kleingartenvereine, wo man erfahrung für die teamgeschichten sammeln könnten, wünschen sich die leute da, daß sie eher der held sein könnten als die kassenwärtin oder die karteileiche? das ist doch die weniger interessante geschichte.
ein kleiner twist, und alles sieht anders aus. sagen wir nur mal, die freundin.
sagen wir, die frau, die für den hauptcharakter bestimmt ist (via heiligem drehbuch) säße in der küche und spräche da mit der nachbarin über eine neue variante, wie man die felder aufteilen könnte. ich weiß, das gibt es schon, aber öfter als es das gibt gibt es es eben nicht. der held kann dann seinen plan nicht mehr alleine entwerfen, weil die frauen in der küche schon die ganze vorarbeit geleistet haben, wie im kleingartenverein eben auch, und dann kann der bösewicht nicht mehr eine wut auf den helden wegen der idee haben, und der ambivalente vielleicht-verbündete kann nicht mehr neidisch sein auf den geilen hauptcharakter. die frauen erzählen dem gesamten dorf sowieso von ihrer idee, wer braucht denn geheimes wissen, und wutsch ist all der neid einfach ins leere gelaufen. neue handlung wird benötigt.
das wäre ein geschichte, für die ich im kino überteuerte 8 euro fuffzig mit großen vergnügen hinblättern würde, dann mir mein sexistisch kolonalistisches eis kaufen würde und alles ist gut in hollywood. aber nö.
413, sagt write or die. i got it.

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