viel regen ist nur geil wenn man einen ordentlichen fluß in reichweite hat.

keine so gute zeit.

ich wünsche mir: ein altstadthaus, so ein kleines, im weindorf oder in mehr oder weniger historischen kleinstadtgassen. down to earth, klein, warm, sicher. eine ausgangsbasis zum festhalten, damit ich wieder besser rausgehen und mich bewegen kann. wann immer ich mich verkrampfe, am computer viel zeit verbringe und meine pläne nicht umsetze, bin ich voller scham, die mich nur mehr lähmt.

hier ist stadt, offen, leer, zu groß. die bedrohliche offenheit ist nicht mit menschen gefüllt, die mir zur seite stehen.

ich bin selbst schuld, denkt ein teil von mir, und verbietet mir darüber zu schreiben.

es regnet schon wieder, tagelang (nein, nicht wirklich, heute mittag schien die sonne, aber trotzdem). bin zu viel allein, nicht objektiv gesehen, aber schon an meinem gesteigerten bedürfnis an gesellschaft gemessen.

so seltsame pubertäre einsamkeit, die nur wenig mit außenfaktoren zu tun hat.

ich will wirklich so gerne shiny geschichten erzählen, was ich tue und wie die sonne scheint und wen ich treffe und liebkose, und die spirituelle erfahrung der woche – aber das entspricht mir alles gerade nicht, das ist überhaupt gar nicht wahr. (und wenn es mal wahr ist, schreib ich darüber keinen post, unfair, heh?)

vllt brauch ich ja nur mehr musik und bitte verflucht noch mal ein bißchen sonne, wir haben immerhin juli.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s