so sachen. und gespräche. und so.

wenn ich zur zeit freund_innen treffe, fragen sie mich meistens, wie es a geht (meinem langjährigen freund). sie meinen damit einerseits „wie es a geht“, und dann meinen sie, das sieht man ihrem besorgt-geschockten blick, „wie geht es dir denn, und ist eure beziehung endlich wieder in ordnung? alles wieder im lot, so wie wir es kennen?“ denn natürlich sind sie alle gewöhnt, daß die beziehung von a und mir ein fels in der brandung ist, ich kenne das gefühl, und man wird verunsichert, wenn der fels zu sehr vom wasser überspült wird.

und ich fühle mich wie in diesen viel zu häufigen situationen, wo die leute mich fragen, und, was machst du mal mit dem, was du studiert hast? oder: über was schreibst du deine magisterarbeit? all diese fragen, die man einfach schon 3omal zuviel hat beantworten müssen. alles wiederholt sich, das spiegelt mir zu deutlich diese kreiselbewegung, die ich vollziehe, wenn ich versuche, etwas zur besserung der situation zu unternehmen, immer und immer wieder, und es liegt einfach nicht in meiner hand. blablabla. ratter ratter ratter. produzier erklär drumrumdenkt reproduzier verfestig.

auf der anderen seite ist es auch gut, darüber zu reden. nur nicht so, wenn ich mich gerade ablenken will. und diese blicke… die korrespondieren perfekt damit, daß meine freund_innen immer völlig überzeugt sind, daß a auf keinen fall je von mir weggehen wird, und diese beziehung eigentlich gar nicht in gefahr ist (mit wunschdenken stärker als meinem). und wenn ich das höre, dann denke ich, hey, ihr hört einfach nicht zu. genauso, wie wenn sie bei alles und jedem gleich auf meiner seite sind, und allzu bereit dazu, a’s freundin s zu verdammen. über diese loyalität bin ich unendlich glücklich, doch ich möchte auch eine ehrliche auskunft darüber, was sie von meinem verhalten denken, eine durchdachte auskunft, und keinen modus operandi — vielleicht ist das von freund_innen das falsche verlangt.

mein alter freund thomas sagt, er könnte das nicht, gleichzeitig frisch verliebt sein und was neues beginnen, und woanders in so einer krise zu stecken. ich finde, es geht. das gleicht sich so ein bißchen gegenseitig aus.

aber worauf ich achten will ist, daß ich nicht m und w als ausgleich beunutze, als ersatz-a oder ersatz-papamama, oder als primäre krisenunterstützung. das wäre zutiefst unfair.

und m würde dazu sagen, das ist doch selbstverständlich. darin ist sie vielleicht a gar nicht so unähnlich, und da muß ich aufpassen, daß ich auf meinen eigenen füßen stehe, und weder an a zerre (so wie die s das tut), noch m als krankenschwester und w als ablenkung heranziehe, und zwar gerade weil sie mir das anbieten.

heute war ich bei meiner guten freundin j; wir gingen u.a. in einen riesigen sexshop, total überwältigend. all die möglichkeiten.

;-)

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4 Gedanken zu “so sachen. und gespräche. und so.

  1. sexshop he? hab mich letztens mit ner freundin unterhalten – manche der kleineren Dildos – die sehen fst aus wie raumdekoration ;)
    fällt gar nicht auf, wenn man den mal rumliegen lässt

    mhhh darf ich mal was fragen – also wenn ich das jetzt alles richtig verstanden habe, bist jetzt noch mit a zusammen und das wohl schon länger und auch brandfels-niveau
    aber es kriselt? von deiner seite aus? „er könnte das nicht, gleichzeitig frisch verliebt sein und was neues beginnen, und woanders in so einer krise zu stecken“ verstehe ich das richtig?
    ist sehr persönlich, musst du also nicht beantworten – ich frag mich nur, ob ich dich richtig verstehe ;)

    • hey, dort gab es vibratoren, die so funkelnde steine drauf hatten! sah gefährlich aus. vielleicht sind die nur zum hinstellen? ;)

      in meiner beziehung zu a kriselt es, weil er eine freundin (s) hat, die ihn für sich haben will. und er kann sich nicht entscheiden und ist panisch. von meiner seite nichts, ich bin langweilig und finde nichts, was mich an dieser beziehung stören würde, außer dem punkt, daß er nicht klar zu mir ja sagen kann.
      alle klarheiten beseitigt? ;)

  2. nicht dein ernst? steine, das – tut doch weh?
    Vielleicht waren das ja wirklich kunstobjekte ;)

    also ist s nur eine ganz normale weibliche Freundin und du seine feste?
    ja dann itst mir jetzt alles klar – oder will sie mehr?

    also langweilig finde ich dich jetzt nicht ;)

    • nee, s ist schon seine richtige freundin. nur, daß er mit mir um einiges länger zusammen ist als mit ihr. und sie ihn nicht mit mir teilen will. (während ich mit dem teilen an sich ja kein problem hab.) mhm. ja.

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